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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 30.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Wie reagieren Pflanzen auf den Klimawandel?

Der Klimawandel verändert die Ökosysteme der Erde. Um die Risiken genauer abzuschätzen, haben Forschende ein neues Verfahren entwickelt: Mit umfangreichen Modellierungen zeigen sie, wie sich klimatische Veränderungen auf das Wachstum von über 135.000 Pflanzenarten auswirken. Ihr Ansatz berücksichtigt erstmals, wie Lebewesen physiologisch auf den Klimawandel reagieren.

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Universität Göttingen lädt am 27. Februar 2024 zu International Masterclasses ein

Die kleinsten Bauteile des Universums untersuchen – das können jetzt Schülerinnen und Schüler an der Universität Göttingen. Die Fakultät für Physik lädt zu den „International Masterclasses“ am Dienstag 27. Februar 2024, ein. Lehrende können ihre Klasse oder einzelne Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 10 anmelden. Das Angebot ist kostenlos.

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Hochaufgelöste Einblicke in 3,5 Milliarden Jahre alte Biomasse

Gesteine, die etwas über die ersten Organismen auf unserem Planeten verraten, sind nur an wenigen Orten an der Oberfläche zu finden Das Pilbara-Kraton ist eine dieser seltenen Fundstellen: Hier treten rund 3,5 Milliarden Jahre alte Gesteine zutage, die Spuren der damals lebenden Mikroorganismen enthalten. Forschende liefern nun neue Erkenntnisse zu dieser uralten Biomasse und geben so einen Einblick in die frühesten Ökosysteme der Erde.

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KI-gestützte Software für Simulationen in der Teilchenphysik

(pug) Dr. Joshua Beirer ist für seine an der Universität Göttingen abgelegte Promotion mit dem Dissertationspreis der internationalen ATLAS-Kollaboration der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf ausgezeichnet worden. Beirer arbeitete drei Jahre als Doktorand am CERN und wurde an der Göttinger Fakultät für Physik promoviert.

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Vom Regenwald zur Plantage: Umwandlung prägt Nahrungsnetze und Biodiversität

Jeden Tag werden große Flächen Regenwald in Plantagen umgewandelt. Die Biodiversität und das Ökosystem verändern sich dabei drastisch. In einer neuen Studie haben Forschende Tiergemeinschaften von mikroskopisch kleinen Milben im Boden bis zu Vögeln in den Baumkronen erfasst und Nahrungsnetze im Regenwald und auf Plantagen in Sumatra analysiert. Das gibt erstmals Aufschluss über die Weitergabe von Energie in den Ökosystemen.

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Man sieht, dass Sehen ihnen wichtig ist. Das Verhalten der kleinsten und ursprünglichsten lebenden Primaten (Microcebus murinus), der Mauslemuren, kann viele Fragen über die herausragende Rolle des Sehsinnes im Primatengehirn beantworten und steht im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens von Dr. Claudia Fichtel (DPZ), Prof. Dr. Daniel Huber (Universität Genf, Schweiz) und Prof. Dr. Fred Wolf (CIDBN).

Von einfachen Nervensystemen zu komplexen Gehirnen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Schwerpunktprogramms (SPP) „Evolutionäre Optimierung neuronaler Systeme“ um drei weitere Jahre verlängert. Das Programm wird am Göttingen Campus Institut für Dynamik biologischer Netzwerke (CIDBN) koordiniert und in der kommenden Förderphase um neue Projekte erweitert. Das noch junge Forschungsfeld liegt zwischen der Evolutionsbiologie und den computergestützten Neurowissenschaften.

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