Laura Völz, M.A.
Seit Oktober 2026 bin ich Wissenschaftliche Mitarbeiterin hier am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie und übernehme insbesondere Aufgaben der Lehre und der Masterbetreuung. Forschend beschäftige ich mich gegenwärtig aus kulturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Thema Mikroplastik in Körpern. Mich interessieren hierbei sowohl die materiellen Konsequenzen des Lebens in der Spätmoderne als auch die Wissensformen, -praktiken und Imaginationen, die sich in unseren Alltagen um das sozio-materielle Phänomen Mikroplastik herausbilden. Ich bewege mich damit an den Schnittstellen zwischen Umweltanthropologie, Wissensanthropologie, Körper- und Medizinanthropologie und der Forschung zu Temporalitäten.
- Seit Oktober 2026: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie
- April 2026–Juli 2026: Lehrbeauftragte am Institut für Empirische Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie (Christians-Albrechts-Universität zu Kiel)
- April 2025–Januar 2026: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie (Christians-Albrechts-Universität zu Kiel)
- Seit Sommer 2024: Freie Mitarbeiterin im Museum am Rothebaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK Hamburg, freie Veranstaltungsbetreuung und Moderation)
- 2024-2025: Geförderte Wissenschaftlerin im interdisziplinären Projekt 2024/25 der Isa-Lohmann-Siems Stiftung „(un-)ersetzlich. Praktiken, Normen und ästhetische Rahmungen der Substitution“ (Konzeptentwicklung, Tagungsorganisation und Buchprojekt)
- 2020-2024: Masterstudium Empirische Kulturwissenschaft (Universität Hamburg), Masterarbeit: „Warten auf ein Kind. Erleben, imaginieren und erzählen von Zeitlichkeit(en) im Adoptionsprozess.“
- 2017-2021: Bachelorstudium Volkskunde/Kulturanthropologie (inzwischen umbenannt: Empirische Kulturwissenschaft), Soziologie (NF) (Universität Hamburg), Bachelorarbeit: „Einen ‚sauberen’ Ort schaffen. Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Hygiene und Sauberkeit zwischen Normen, Praktiken und Dingen.“
Laura Völz ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW)
- Mensch-Umweltbeziehungen
- Wissensanthropologie und STS
- Körper und Gesundheit
- Neuer Materialismus
- Temporalitäten als Strukturelement und Erfahrungsdimension
- (biografisches) Erzählen
- (dekoloniale) Stadtforschung, Erinnerungskultur und Museumspraxis
- [gemeinsam mit Manuel Bolz und Karoline Kaiser] Decolonization the port city of Hamburg as navigating through urban assemblages: cultural anthropological perspective on working cultures, social networks and power hierarchies between policy-making and activism. In: Anukrit Dixit; Muneeb Ul Lateef Banday, Patricia Purtschert, Michéle Amacker (Hrsg.): Reimagining Work, Workers and Workplaces. Volume 1: Alternatives for an Intersectional and Decolonial Praxis. Singapur [2026 im Erscheinen].
- [gemeinsam mit Manuel Bolz, Kyra Hardt, Susanne Hochmann, Karoline Kaiser, Amelie Klemens] Engagierte Lern- und Handlungsräume schaffen. Ein Plädoyer für selbstorganisierte studentische Projektseminare im Fachkontext Kulturanthropologie. In: Dümling, Sebastian; Otto, Laura (Hg.): Nachwuchs.Kräfte.Möglichkeiten! Herausforderungen und Chancen in Forschung, Studium und Lehre der Empirischen Kulturwissenschaft, Alltag – Kultur – Wissenschaft 13/2026, S. 105–128 (=Beiträge zur Europäischen Ethnologie/Empirischen Kulturwissenschaft).
- Völz, Laura: „[…] das Adoptivkind darf niemals ein Ersatz sein“. (Un-)ersetzlichkeit als umkämpftes Konzept in Adoptionsverfahren – eine kulturwissenschaftliche Annäherung. In: Malec, Leonid; Völz, Laura; Berbercuma, Ramona (Hrsg.): ersetzlich / unersetzlich. Gesellschaftliche Aushandlungen, ästhetische Strategien und narrative Rahmungen von Substitutionen., Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2026 (=Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems-Stiftung, Band 19).
- Völz, Laura: Pleasurescapes: historische Vorstellungen von Freizeit und Vergnügen am Beispiel des 1934 eröffneten Wellenbades auf St. Pauli. In: Bischoff, Christine; Bolz, Manuel; Fischer, Norbert; Klein, Inga (Hrsg.): Geschichte Macht Geschlecht. Eine historisch-kulturwissenschaftliche Anthologie. Hamburg: Zentrum Gender & Diversity (ZGD) 2025, S. 118–143 (= Schriftenreihe „Forum GenderWissen. Feministische Texte zur Frauen- und Geschlechterforschung“, Band 11).
- [gemeinsam mit Karoline Kaiser] Projektreflexion: studentisches Projektseminar „Hamburg (post)kolonial“ am Hamburger Institut für Empirische Kulturwissenschaft. In: Bischoff, Christine; Bolz, Manuel; Fischer, Norbert; Klein, Inga (Hrsg.): Geschichte Macht Geschlecht. Eine historisch-kulturwissenschaftliche Anthologie. Hamburg: Zentrum Gender & Diversity (ZGD) 2025, S. 316–331 (=Schriftenreihe „Forum GenderWissen. Feministische Texte zur Frauen- und Geschlechterforschung“, Band 11).
- [Hrsg., gemeinsam mit Leonid Malec und Ramona Berbercuma] ersetzlich / unersetzlich. Gesellschaftliche Aushandlungen, ästhetische Strategien und narrative Rahmungen von Substitutionen. Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2026 (=Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems Stiftung, Band 19).
- [Hrsg., gemeinsam mit Manuel Bolz, Kim Chanel Winterhalter, Maren Sacherer, Konstantin Mack, Laura Völz, Kyra Hardt, Karoline Kaiser, Stefanie Mallon] Anthropology of Sex, Gender and Bodies. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Alltägliches, 1. Auflage 2022; 2. Auflage 2023. Hamburg: University Press (= Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK) 15).
- [gemeinsam mit Manuel Bolz] BILDWISSEN MACHT GESCHICHTE. Zur historisch- kulturwissenschaftlichen Analyse von Postkarten des urbanen Vergnügungsviertels Hamburg St. Pauli. Im Rahmen der Public History Tagung „Geschichte machen und gestalten. Interdisziplinäre Perspektiven auf Doing History“ (10. - 12. Februar 2026)
- „…das Adoptivkind darf niemals ein Ersatz sein“. Substitution als umkämpftes Konzept in Adoptionskontexten.
Im Rahmen der Isa-Lohmann-Siems Tagung „(un-)ersetzlich“ am 07.-08.02.2025 - [gemeinsam mit Manuel Bolz und Karoline Kaiser] Decolonizing is Not a Metaphor – Reflexionen des kulturanthropologischen Projektseminars „Hamburg (post)kolonial“ an der Universität Hamburg und zweier Dekolonisierungsprojekte im Hamburger Stadtraum. Im Rahmen des Workshops: Postmigration und Didaktik. Schule und Universität im Dialog am 31.01.-01.02.2025
- SoSe2026 (CAU Kiel): "Entangled. Kulturwissenschaftliche Forschung an den Schnittstellen Umwelt(en) und Körper"
- WiSe25/26 (CAU Kiel): "Public Anthropology? Forschungspraxis, Öffentlichkeiten, Interventionen." und "Vom „Ich“ und „Wir“ erzählen. Identitäten, Alterität, Ausschlüsse"
- SoSe 2025 (CAU Kiel): "Decolonize the City! Postkoloniale Perspektiven auf urbane Räume, Wissen und Erinnerungskulturen" und "Medizinische Materialitäten. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Dinge und Materialität"